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Erfolgreiche Kandidaturen - Dirk Ockel zum stellv. Kreisvorsitzenden der MIT gewählt

Im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Mettmann wurden vergangenen Mittwoch die turnusmäßigen Vorstandswahlen abgehalten. Alter und gleichzeitig neuer Vorstands- vorsitzender bleibt Wolfgang Leyendecker. Ihm zur Seite stehen als stellvertretende Vorsitzende Dr. Bernd-Josef Schlothmann und der seit Frühjahr 2015 amtierende Geschäftsführer der MIT Langenfeld Dirk Ockel.

Ockel betonte in seiner Antrittsrede, dass er die erfolgreiche Arbeit des MIT Stadtverbandes Langenfeld in den Kreisverband tragen möchte und somit die Interessen der Mittelständischen Wirtschaft Langenfelds auch dort vertreten werden. Der MIT Stadtverbandsvorsitzende Hans-Dieter Clauser wird - wie in der Vergangenheit - dem Vorstand als beratendes Mitglied zur Verfügung stehen.

Clauser wurde als Delegierter der MIT-Landeskonferenz Ende September gewählt und Manfred Jung, sowie Dirk Ockel folgen ihm als Ersatzdelegierte. Den traditionell stärksten Landesverband NRW vertreten für Langenfeld bei der MIT Bundeskonferenz Mitte November ebenfalls als Delegierter Hans Dieter Clauser und, abhängig von der Mandatszahl der Kreis MIT, auch Dirk Ockel.

Leserinnen und Leser die Interesse am generellen „MIT“-arbeiten bei der Mittelstandsvereinigung Langenfeld haben, sind herzlich eingeladen über www.mit-langenfeld.de Kontakt zur MIT aufzunehmen.

Langenfelder MIT-ler beim „dreifachen Löwen“

PfingstempfangAm vergangenen Freitag wurde in der Handwerks- kammer Düsseldorf im Rahmen des Pfingst-empfangs 2015 zum 22. Mal der Bergische Löwe verliehen. Mit diesem Preis der Bezirksmittel- stands- und Wirtschafts- vereinigung werden Personen gewürdigt, die „beim Eintreten für die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft Zivilcourage, Unabhängigkeit des Denkens und Klarheit des Ausdrucks unter Beweis gestellt haben“. Kein Zufall ist es, dass der im Sternzeichen Löwe 1977 geborene CDU Bundestagsabgeordnete und MIT - Bundesvorsitzende Dr. Carsten Linnemann, der erst kürzlich Gastredner bei einer MIT Veranstaltung in Langenfeld war, mit dem Bergischen Löwen 2015 geehrt wurde – als jüngster Preisträger überhaupt! Dr. Linnemann gilt seit einigen Jahren, als „löwengleicher Kämpfer“ für die Belange des Mittelstandes und vor allem für die soziale Marktwirtschaft. Dies wurde in der Laudatio des Präsidenten der Handwerkskammer Düsseldorf Andreas Ehlert gleich mehrfach betont und darauf hingewiesen, dass Dr.Linnemann der MIT innerhalb der Union zu starkem Profil verhilft. Der Preisträger dankte in seiner Rede für die Auszeichnung auch seinem verstorbenen, langjährigen Mentor, dem ehem. Deutsche Bank Chefvolkswirt Norbert Walter und unterstrich den Preis sehr wohl nicht nur für bisher geleistetes entgegen zu nehmen, da ihm sein junges Alter durchaus bewusst ist, sondern vielmehr auch als Auftrag seinen bisherigen Weg fortzuführen. In seiner weiteren Rede machte Linnemann noch einmal deutlich, welche Schwerpunktthemen er für die MIT in der nahen Zukunft als obligatorisch ansieht. So mahnte er die Leistungsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zu fordern und zu fördern ebenso deutlich an, wie Rechtssicherheit für Mittelständler zu gewähr-leisten. Nicht ohne zu betonen, dass er als dritten wesentlichen Faktor die Zukunftsaufgaben Digitalisierung, Demografie u.a. als Bestandteil der Frage ansieht „wie die BRD im Jahr 2030 aussehen kann“. Linnemann machte aus seiner Freude keinen Hehl, in dem er auf eine Teilzielerreichung hinwies. Wie erst kürzlich bekannt wurde, lässt sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auf das lange Drängen u.a. der MIT ein und begeht den Weg der Minderung der „Kalten Progression“. Die zur Ehrung aus Langenfeld angereisten MIT Vorstandsmitglieder um den Vorsitzenden Hans-Dieter Clauser Manfred Jung (Stuckateurmeister), Rüdiger Augustat (Geschäftsführer Augustat Parkett) und Dirk Ockel (Bezirksgeschäftsführer der Barmer GEK) verfolgten mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen und Erfahrungen die Ehrung. Sie waren sich jedoch einig, dass hier ein Mensch eine Ehrung erhält „der diese verdient hat“ und „an dem zukünftig in bundespolitischen Themen kein Weg vorbei geht“.

Leserinnen und Leser die ebenfalls Interesse am Besuch solcher Veranstaltungen haben oder auch am generellen „MIT“-arbeiten bei der Mittelstandsvereinigung Langenfeld sind herzlich eingeladen über www.mit-langenfeld.de bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zur MIT aufzunehmen.

Wissensökonomie 2030

wissensökonomie„Wissensökonomie 2030 – Innovation und Industrie 4.0 vernetzen“ diesem Aufruf in den Düsseldorfer Landtag folgten der Vorsitzende der MIT Langenfeld, Hans-Dieter Clauser, und der neu gewählte Geschäftsführer der MIT Dirk Ockel. Eingeladen hatte Dr. Hendrik Wüst, Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand, der als Referent Professor Dr. Dr. Elmar Weiler, Rektor der Ruhr Universität Bochum gewinnen konnte. Professor Weiler berichtete ausführlich über das Projekt Worldfactory, welches das Thema Gründung und StartUps, aber auch Erhalt und Umbau unseres modernen und vernetzten Industriestandort NRW und Ruhr vereint. In der anschließenden Diskussionsrunde gab es neben einigen Kontroversen aber auch Einigkeit. Die Vernetzung zwischen Wissen und Innovation mit den Bedürfnissen der Industrie 4.0 und dem anbrechenden Zeitalter des „Internets der Dinge“ bedarf nicht nur der Digitalisierung in der Wirtschaft. Vielmehr müssen gesellschaftliche und institutionelle Grundlagen gelegt werden. Die Gewinnung von Fachkräften, die Ausrichtung von Hochschulen, die Vernetzung von Innovationsstrukturen im „echten Leben“ gehören ebenso dazu wie infrastrukturelle Maßnahmen bei denen Breitbandausbau nur ein Beispiel darstellt.

Hier hat der Wirtschaftsstandort NRW viel zu bieten aber auch einiges aufzuholen um im Wettbewerb mit Bundesländern wie z.B. Bayern oder aber auch anderen innovativen Wirtschaftsregionen der globalisierten Welt zu bestehen und nicht an Boden zu verlieren.

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MIT Langenfeld – die Mischung macht‘s

MIT-Vorstand2015Jahreshaupt- versammlungen mit Vorstands- wahlen haben im Vereinsleben zwar einen festen Platz, sind aber ungeliebt wegen ihrer langwierigen Formalien. Bei den Mitgliedern der Langenfelder Mittelstands- + Wirtschafts- vereinigung (MIT) ist dies seit Jahren anders. Die Versammlung wird mit einer Unternehmens-Visite verbunden und bietet eine bunte Mischung von Information, Unterhaltung und Wahlspannung.

Der alte und neue Vorsitzende Hans-Dieter Clauser würzte im Freiherr-von Stein-Haus seinen Bericht mit stimmungsvollen Rückblicken auf erfolgreiche Veranstaltungen des letzten Jahres und gab einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten für das laufende Jahr. Die einstimmige Wiederwahl war das verdiente Ergebnis seiner Arbeit. Auch sein Stellvertreter Bernd Roller und Schatzmeister Ingo Wupperfeld erhielten keine Gegenstimmen. Für den scheidenden Geschäftsführer Georg Loer wurde Dirk Ockel gewählt. Auch die weiteren Vorstandsmitglieder erzielten beste Stimmergebnisse - vom Youngster Sebastian Köpp bis zum Altmeister Manfred Jung. Auch ohne Frauenquote konnten Miriam Kirschbaum und Dr. Barbara Amler die weibliche Komponente im Vorstand weiter verstärken.

Nach gerade einmal 60 Minuten konnte der formelle Teil beendet und die Veranstaltung in den benachbarten Räumen der Deutschen Bank Langenfeld fortgesetzt werden. Filialdirektorin Miriam Kirschbaum konnte nicht nur die MIT-Mitglieder sondern auch den Finanz-Experten Gerald Flanz begrüßen zu dem sperrigen Thema „EZB-Milliarden für Europa – was bedeutet diese historische Entscheidung für die deutschen Sparer und Anleger?“. Gerald Flanz brachte die Antwort erfrischend kurz aber präzise auf den Punkt: „Es bedeutet die schleichende Enteignung der deutschen Sparer und Anleger.“ Da mussten viele Teilnehmer erst mal schlucken. Doch das Zinsen unter der Inflationsrate bzw. sogar negative Strafzinsen auf Guthaben zu einem Nettoverlust für die Sparer führen, wurde schnell klar. Gleichzeitig entschulden sich die Staaten auf Kosten ihrer Bürger – und keiner merkt es so richtig.

Clauser: Unternehmen und Vereine brauchen Rechtssicherheit im Umgang mit dem Mindestlohngesetz!

Ausufernde Dokumentations- pflichten und unüberschaubare Haftungsrisiken belasten die Unternehmen und sorgen für Verunsicherung. Zu einem Informationsabend über die Auswirkungen des Mindestlohn- gesetzes hatten MIT, CDU und JU als gemeinsame Gastgeber insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen und die Vereine eingeladen.

In seiner Begrüßung beklagte der MIT Vorsitzende Hans-Dieter Clauser, dass unsere Betriebe und die Vereine durch die neuen bürokratischen Fesseln des Mindestlohngesetzes massiv belastet werden. So sieht sich die SG Langenfeld nach Aussage des Vorstandsvorsitzenden Martin Bock gezwungen eine zusätzliche Teilzeitkraft für die Bewältigung der gesetzlichen Auflagen des Mindestlohns einzustellen.

Eine hervorragende Diskussionsgrundlage schuf der Schatzmeister der Bundesmittelstands-und Wirtschaftsvereinigung mit seinem Fachvortrag, der Darlegung des Gesetzes und vor allen Dingen der Unklarheiten des Gesetzes. Herrmann Hesse zitierte aus dem Koalitionsvertrag „Der Abbau von unnötiger Bürokratie stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen, insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen“ und machte deutlich, dass unter der Federführung der Arbeitsministerin genau das Gegenteil erreicht wurde. Bürokratie wurde massiv aufgebaut und die Kontrollbehörde wurde um zusätzliche 1600 Zollbeamte erweitert. Leidtragende sind kleine Mittelständler und Ehrenämtler in Vereinen und sozialen und kulturellen Einrichtungen.

Alle Minijobs müssen erfasst und dokumentiert werden. Amateurfußballer mit Mini-Job-Vertrag, Platzwarte und Hausmeister sind von dieser Dokumentationspflicht betroffen. Da die Grenzen zwischen Ehrenamt und bezahltem Minijob häufig fließend sind, bestehen erhebliche Haftungsrisiken für Vereinsvorstände. Die Mindestlohnbürokratie droht das freiwillige Engagement von Menschen zurückzudrängen.

Es ist völlig unklar, welche Vergütungsbestandteile zur Lohnberechnung herangezogen werden und wie Praktika behandelt werden müssen.

Alle Teilnehmer waren sich einig: „Die Mindestlohn-Bürokratie muss dringend zurückgenommen werden, dazu ist umgehend die Rechtsverordnung des Bundesarbeitsministeriums mit den Dokumentationspflichten zu ändern und für Rechtssicherheit zu sorgen.

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