MIT JHV2019Der Vortrag von Herrn Staatssekretär Dr. Jan Heinisch des Landes NRW, langjährigem MIT Mitglied, zum Thema: „Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung – ohne die Privatwirtschaft geht nichts“ war der Höhepunkt der Veranstaltung am 6.2.2019.

Der Vortrag setzte das Potential Nordrhein-Westfalens unter der neuen Landesregierung ins Licht. Zwar wird NRW gemeinhin nicht als Star unter den Bundesländern gehandelt, aber immerhin belegt NRW weltweit Platz 19, wenn es um das Wirtschaftsvolumen gemessen am BIP geht. Zur Steigerung dieses Potentials wurde das neue LBauR am 1.1.2019 als ein wesentlicher Baustein auf den Weg gebracht. Es umfasst einen umfangreichen Förderstrauß rund um Baumaßnahmen. Dr. Heinisch informierte umfassend sowohl über monetäre Bauanreize nach den 100-80-20 Regelung als auch über die Entbürokratisierung durch digitale Baugenehmigungsverfahren. Für private wie gewerbliche Baumaßnahmen stehen beeindruckend vielfältige finanzielle Fördermöglichkeiten zur Verfügung aber auch Genehmigungsbeschleunigung anhand sogenannter Bezugsgebäude (1 Haus genehmigt, weitere Modelle einfach bauen) oder Holzbau-Optionen in städtischen Gebieten in denen eine Verdichtung gewünscht wird. Weiterführende Details zu diesen Themen finden Sie auf der Website der NRW Bank.

Die MIT-Langenfeld blieb sich auf Ihrer Jahreshauptversammlung erneut ihrem Ziel treu ein Bindeglied zwischen lokaler Wirtschaft und Politik zu sein. Die Anwesenheit von Herrn Bürgermeister Schneider trug dazu in besonderer Weise bei regionale und überregionale Partnerschaften 2019 auszubauen und aktiv Brücken zu bauen zwischen Wirtschaft und Politik. Dabei nutzt die MIT- Langenfeld die Vielfalt der unterschiedlichen Berufe, die durch ihre Mitglieder vertreten sind für eine breite gesellschaftliche Perspektive. Die Einbindung der MIT-Langenfeld in ein bedeutendes, bundesweites MIT- Netzwerk macht sie als Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung einzigartig und ermöglicht eine fundierte Meinungsbildung und einen wertvollen und verantwortungsvollen Dialog. So bleiben Megatrends Thema. 2018 lag der Schwerpunkt auf der Digitalisierung, 2019 ist es Europa, NRW und Langefeld.

In diesem Sinne begrüßte die MIT-Langenfeld auf Ihrer Jahreshauptversammlung drei neue Mitglieder und heißt diese herzlich willkommen.

dreikoenig2019Der Jahresauftakt der MIT- Langenfeld steht ganz im Zeichen der anstehenden Europawahl im Mai 2019. Unter dem Motto: Europa als Garant für Frieden und Wohlstand? Ausblicke auf das Europawahljahr 2019 konnte die MIT-Langenfeld gemeinsam mit der JU-Langenfeld und des Kreises Herrn Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europa-angelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen als Gastredner zu dem Vortragsthema: „Zwischen Vielfalt und Einheit: Das Europa der zwei Geschwindigkeiten“ begrüßend. Da Langenfeld, das mit NRW im Herzen Europas gelegen ist, von dem Wahlausgang am 26.Mai 2019, der europäischen Politik und dem Brexit zentral betroffen sein wird, konnten wir auch den CDU Kandidaten des Bergischen Landes zur Europawahl, Uwe Pakendorf als Gast und Diskutant willkommen heißen.

Zu dieser Veranstaltung begrüßten wir knapp 70 Teilnehmer und führten eine rege Diskussion mit den Vortragenden. Die JU legte den Schwerpunkt der Begrüßung auf das Wählerverhalten wohingegen die MIT Ihre Ziele und Überzeugungen zur Weiterentwicklung der EU voranstellte. Die Zielstellung der Veranstaltung, die Teilnehmer über die Konstruktion und den Stellenwert Europas im internationalen wie nationalen Kontext zu informieren, gelang mit sachlich fundierten und fulminanten Europa Plädoyers.

Weitere Gäste waren: Bundestagsabgeordneter Peter Beyer und unsere Landtagsabgeordnete Claudia Schlottmann, MdL.

Die Sternsinger aus Berghausen gaben der Veranstaltung letztlich den christlichen Segen. Damit konnte die Take-Home-Message unterstrichen werden, dass Europa von Visionen, wirtschaftlichem Wachstum und gegenseitigem Respekt der Völker nach Artikel 2 des EU-Vertrags geprägt sein muss um ihre Weiterentwicklung zu ermöglichen. Darüber hinaus ist die Teilnahme an der Europawahl dringend geboten mit dem Ziel die Zukunft Europas nicht den extremen Parteien der Populisten oder Europa- feindlichen Kräften zu überlassen.

ezb6Die MIT Vorsitzende und Frau Weiss aus Langenfeld haben an einem hervorragenden Ausflug der MIT Kreis Mettmann mit deren Delegation und dem Kreis Vorsitzenden Herrn Leyendecker teilgenommen. Der Ausflug führte in die EZB,  Zentrum europäischer Preisstabilität und Bandenaufsicht Europas nach Frankfurt am Main. Das neu eröffnete Besucherzentrum gab einen Einblick in die Instrumente internationaler Finanzpolitik und deren europäischen Organisation unter Einbeziehung der Zentralbanken der einzelnen Länder und den demokratischen Strukturen des EZB Rates.

Abgesehen davon, gab es weitere Höhepunkte, den Besuch der Frankfurter Paulskirche, dem Ort der heutigen Friedenspreisverleihung und last but not least den Besuch des Commerzbank Towers einem architektonischen Giganten von Sir Norman Foster, ach ja und nicht zu vergessen, das Geldmuseum mit seinem beeindruckenden Warenkorb zur Inflationsberechnung haben alle begeistert.

fruehjahrsempfang2018Am vergangenen Freitag fand der Frühjahrsempfang der Langenfelder Mittelstands- und Wirtschafts- vereinigung statt. Zu dem Thema „Aufbruch in der MIT Langenfeld“ kamen 60 geladene Gäste am Nachmittag in das Foyer der Prismaschule an der Fröbelstraße. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Dr. Barbara Amler, seit 2017 Vorstands- vorsitzende der MIT Langenfeld. „Die Anliegen der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung sind mehr denn je von ordnungspolitischen Herausforderungen geprägt damit sich die Unternehmen den rasanten gesellschaftlichen Wandel anpassen können“ führte sie an.  Der Geschwindigkeit und Verlässlichkeit der Anpassung politischer Rahmenbedingungen wird ein hoher Stellenwert beigemessen. Dazu hat die Bundes-MIT ein Grundsatzpapier verabschiedet, das die wesentlichen Handlungsfelder der Politik und der MIT aufgibt. Einer der Mitgestalter dieses Papiers, Herr RA Leyendecker, war einer der Referenten des Frühjahrsempfangs und hat dazu interessante Einblicke gegeben.

Höhepunkt der etwa drei stündigen Veranstaltung war die Ehrung des langjährigen MIT-Vorsitzenden Clauser. Er stand der Mittelstandsvereinigung von 1986 bis 2017 vor und prägte sie nachhaltig. Die Laudatio hielt NRW Verkehrsminister Hendrik Wüst, gleichzeitig Landesvorsitzender der MIT NRW. Er überreichte zum ersten Mal in der Geschichte der MIT den silbernen Kompass für besondere Verdienste und Engagement an Clauser.

Anerkennende Worte fand auch der stellvertretende Landesvorsitzende der MIT und Mitglied des Bundespräsidiums Wolfgang Leyendecker, für einen ehrlichen MIT-streiter und Weggefährten. Frau Levin, Mitgründerin der MIT Langenfeld, berichtete anschaulich von vielen schönen Veranstaltungen und Erlebnissen, so z.B. die Pilgertour nach Rom mit Papstaudienz und diversen MIT-Visiten.

Für sein Engagement, Arbeit und erfolgreiches politisches Wirken über einen Zeitraum von drei Dekaden überreichte ihm der Geschäftsführer Ockel im Namen des Vorstands der MIT Langenfeld, die Urkunde zum Ehrenvorsitzenden.

Weitere Weggefährten Clausers schickten Grußbotschaften per Video, so beispielsweise Bundestagsabgeordnete Noll aus Berlin. Linnemann, Vorsitzender der MIT Bund überraschte mit einem persönlichen Brief, der ihm überreicht wurde.
Auf die Frage, was ihn motiviert habe, die MIT so viele Jahre zu führen, verriet Clauser im Interview, dass er schon immer ein begeisterter Ehrenamtler war und damit viel auch für den Mittelstand erreichen konnte.

Im Zukunftsdialog formulierte er seine Erwartungen mit der neuen Vorsitzenden und betonte zum einen die Wichtigkeit der Stärkung des Vertrauens der Menschen in die Politik und zum anderen die Notwendigkeit der vertieften Auseinandersetzung der Unternehmen mit der zunehmenden Digitalisierung.

Dr. Gruber, stv. Hauptabteilungsleiter Politische Bildung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., gab in seinem Referat zu Zukunftsaufgaben der MIT Einblicke in die Zukunftsforschung und brachte zum Ausdruck, dass der Blick in die Zukunft gar nicht so ungewiss ist, wie man vielleicht meinen könnte. Er betonte, dass eine gegenwärtige Auseinandersetzung mit Zukunftsszenarien erforderlich ist um die bestmöglichen Weichen für die Zukunft stellen zu können. Einige gesellschaftlichen Strömungen und Auswirkungen der Digitalisierung zeigte er auf und damit den Kontext für mögliche Zukunftsaufgaben der MIT und deren mittelständischen Mitglieder.

Zusammenfassend lässt sich daher feststellen, dass Clauser als politscher Gestalter, Manager und Freund der MIT Langenfeld als Ehrenvorsitzenden erhalten bleibt. Die erforderlichen Rahmenbedingungen für den Mittelstand sind im Grundsatzpapier der MIT Bund formuliert. Die Verbreiterung der sachlichen Diskussionen dieser Themen ist einer der Zukunftsaufgaben der MIT um deren Akzeptanz und Durchsetzung politisch zu unterstützen.

Worauf es jetzt ankommt, sind gute Kommunikation, sachliche Information und inhaltliche Kompetenz. Dies sind Schlüsselaufgaben der MIT in Zeiten schnellen Wandels. „Um die vielen Fragen, die wir uns künftig stellen müssen, gemeinsam besprechen zu können, benötigen wir eine starke MIT in Langenfeld“, so das Resümee der Veranstalter.

Das erklärte Ziel der Vereinigung ist es, weiter zu wachsen und als Impulsgeber für die regionale Politik zu fungieren.

Die CDU-Mittelverstandsvereinigung (MIT) wählte im November einen neuen Vorstand. Dr. Barbara Amler übernahm den Vorsitz von Hans-Dieter Clauser, der die Arbeit der MIT Langenfeld über drei Jahrzehnte prägte. Die RP hat die neue Vorsitzende getroffen.

Sie sind Doktor der Medizin, wo ist die Verbindung zum mittelständischen Unternehmertum?

Amler: Ich wuchs in einem Unternehmerhaushalt an der Hardt auf, mein Großvater war Schreiner und Bootsbauer, meine Eltern betrieben ein Möbelhaus (Möbel Weiss). Die täglichen Abläufe in einem Geschäftshaushalt, aber auch die mit unternehmerischem Engagement verbundenen strategischen Fragen begleiten mich seitdem. Nach dem Studium gründete und betrieb ich selbst einige Jahre einen Verlag, danach baute ich eine radiologische Großpraxis mit auf. Bis heute bin ich Prokuristin in einem süddeutschen Unternehmen, das sich um Dienstleistungen, Management und den Betrieb radiologischer Praxen kümmert. Seit 2014 führe ich außerdem als geschäftsführende Gesellschafterin die Familien-GbR. Beratend unterstütze ich die mittlerweile 4. Generation am Familienstandort. Meine Kinder Ann-Sophie und Nicolaus haben 2017 die Werft 4.0, ein Coworking und Business Center, gegründet und unser Geschäftshaus hierfür umfassend saniert.

Was soll die MIT in Langenfeld erreichen?

Amler: Die MIT als Zusammenschluss mittelständisch und wirtschaftspolitisch interessierter Personen soll sich - wie bisher - auf lokaler Ebene einbringen, wenn es um die Bedürfnisse der Gewerbetreibenden, Handwerker und Unternehmer, der kleinen und mittelständischen Unternehmen, kurz KMU, geht. Im Fokus stehen die Themen Infrastruktur, Entbürokratisierung, Digitalisierung, Wachstumsfelder, Steuern, Mitarbeiter und die Integration von Flüchtlingen. In der Regel geht es vor Ort darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, die den täglichen Arbeitsalltag erleichtern und die Unternehmensentwicklung ermöglichen. Das wird zum einen durch Informationen über aktuelle Entwicklungen geschehen, aber auch durch eine gute Zusammenarbeit mit dem Stadtrat und dem Kreis. Als generationsübergreifendes über Jahrzehnte gewachsenes reales Netzwerk von ca. 100 unternehmerischen Mitgliedern ist die MIT untereinander und mit der Kreis- und Landespolitik optimal vernetzt.

Was planen Sie konkret?

Amler: Zunächst am Vormittag des 3. Februar (Samstag) eine offene Veranstaltung zum Thema "Digitalisierung" in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung. Wir sehen mit Sorge, dass die Konsequenzen der Digitalisierung von vielen kleinen und mittleren Unternehmen unterschätzt werden. Laut einer aktuellen Studie sehen nur 22 Prozent dieser Betriebe, dass ihr Geschäftsmodell durch die Digitalisierung überhaupt betroffen ist. Dabei sind die Chancen viel größer als die Risiken, vorausgesetzt die Weichen werden jetzt richtiggestellt. Details und kostenlose Tickets zum Termin gibt es auf www.mit-langenfeld.de. Im Frühjahr werden wir uns bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit den MIT-Verbänden im Kreis dem Thema "Meilensteine, wo kommen wir her, wo wollen wir hin" widmen und in diesem angemessenen Rahmen den langjährigen MIT-Vorsitzenden Hans-Dieter Clauser verabschieden. Auch sonst wollen wir die lang geübte Zusammenarbeit mit den Vereinigungen in Monheim und Hilden fortsetzen.

Wie viel Zeit investieren Sie in die MIT-Vorstandsarbeit - und was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?

Amler: Es kommen wöchentlich schon einige Stunden zusammen. Es bleibt aber Zeit fürs Lesen, Musikhören und für Spaziergänge mit unserer Labrador-Hündin. Das ist mir ganz wichtig, um Energie zu tanken und Inspiration zu erhalten.

MARTIN MÖNIKES STELLTE DIE FRAGEN.

Quelle: RP

Mehr Informationen unter:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/langenfeld/eine-medizinerin-fuer-den-mittelstand-aid-1.7351772/?utm_source=mail&utm_medium=referral&utm_campaign=share

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