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Langenfelder Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung lud zum Frühjahrsempfang

fruehjahrsempfang2018Am vergangenen Freitag fand der Frühjahrsempfang der Langenfelder Mittelstands- und Wirtschafts- vereinigung statt. Zu dem Thema „Aufbruch in der MIT Langenfeld“ kamen 60 geladene Gäste am Nachmittag in das Foyer der Prismaschule an der Fröbelstraße. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Dr. Barbara Amler, seit 2017 Vorstands- vorsitzende der MIT Langenfeld. „Die Anliegen der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung sind mehr denn je von ordnungspolitischen Herausforderungen geprägt damit sich die Unternehmen den rasanten gesellschaftlichen Wandel anpassen können“ führte sie an.  Der Geschwindigkeit und Verlässlichkeit der Anpassung politischer Rahmenbedingungen wird ein hoher Stellenwert beigemessen. Dazu hat die Bundes-MIT ein Grundsatzpapier verabschiedet, das die wesentlichen Handlungsfelder der Politik und der MIT aufgibt. Einer der Mitgestalter dieses Papiers, Herr RA Leyendecker, war einer der Referenten des Frühjahrsempfangs und hat dazu interessante Einblicke gegeben.

Höhepunkt der etwa drei stündigen Veranstaltung war die Ehrung des langjährigen MIT-Vorsitzenden Clauser. Er stand der Mittelstandsvereinigung von 1986 bis 2017 vor und prägte sie nachhaltig. Die Laudatio hielt NRW Verkehrsminister Hendrik Wüst, gleichzeitig Landesvorsitzender der MIT NRW. Er überreichte zum ersten Mal in der Geschichte der MIT den silbernen Kompass für besondere Verdienste und Engagement an Clauser.

Anerkennende Worte fand auch der stellvertretende Landesvorsitzende der MIT und Mitglied des Bundespräsidiums Wolfgang Leyendecker, für einen ehrlichen MIT-streiter und Weggefährten. Frau Levin, Mitgründerin der MIT Langenfeld, berichtete anschaulich von vielen schönen Veranstaltungen und Erlebnissen, so z.B. die Pilgertour nach Rom mit Papstaudienz und diversen MIT-Visiten.

Für sein Engagement, Arbeit und erfolgreiches politisches Wirken über einen Zeitraum von drei Dekaden überreichte ihm der Geschäftsführer Ockel im Namen des Vorstands der MIT Langenfeld, die Urkunde zum Ehrenvorsitzenden.

Weitere Weggefährten Clausers schickten Grußbotschaften per Video, so beispielsweise Bundestagsabgeordnete Noll aus Berlin. Linnemann, Vorsitzender der MIT Bund überraschte mit einem persönlichen Brief, der ihm überreicht wurde.
Auf die Frage, was ihn motiviert habe, die MIT so viele Jahre zu führen, verriet Clauser im Interview, dass er schon immer ein begeisterter Ehrenamtler war und damit viel auch für den Mittelstand erreichen konnte.

Im Zukunftsdialog formulierte er seine Erwartungen mit der neuen Vorsitzenden und betonte zum einen die Wichtigkeit der Stärkung des Vertrauens der Menschen in die Politik und zum anderen die Notwendigkeit der vertieften Auseinandersetzung der Unternehmen mit der zunehmenden Digitalisierung.

Dr. Gruber, stv. Hauptabteilungsleiter Politische Bildung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., gab in seinem Referat zu Zukunftsaufgaben der MIT Einblicke in die Zukunftsforschung und brachte zum Ausdruck, dass der Blick in die Zukunft gar nicht so ungewiss ist, wie man vielleicht meinen könnte. Er betonte, dass eine gegenwärtige Auseinandersetzung mit Zukunftsszenarien erforderlich ist um die bestmöglichen Weichen für die Zukunft stellen zu können. Einige gesellschaftlichen Strömungen und Auswirkungen der Digitalisierung zeigte er auf und damit den Kontext für mögliche Zukunftsaufgaben der MIT und deren mittelständischen Mitglieder.

Zusammenfassend lässt sich daher feststellen, dass Clauser als politscher Gestalter, Manager und Freund der MIT Langenfeld als Ehrenvorsitzenden erhalten bleibt. Die erforderlichen Rahmenbedingungen für den Mittelstand sind im Grundsatzpapier der MIT Bund formuliert. Die Verbreiterung der sachlichen Diskussionen dieser Themen ist einer der Zukunftsaufgaben der MIT um deren Akzeptanz und Durchsetzung politisch zu unterstützen.

Worauf es jetzt ankommt, sind gute Kommunikation, sachliche Information und inhaltliche Kompetenz. Dies sind Schlüsselaufgaben der MIT in Zeiten schnellen Wandels. „Um die vielen Fragen, die wir uns künftig stellen müssen, gemeinsam besprechen zu können, benötigen wir eine starke MIT in Langenfeld“, so das Resümee der Veranstalter.

Das erklärte Ziel der Vereinigung ist es, weiter zu wachsen und als Impulsgeber für die regionale Politik zu fungieren.

Barbara Amler: Eine Medizinerin für den Mittelstand

Die CDU-Mittelverstandsvereinigung (MIT) wählte im November einen neuen Vorstand. Dr. Barbara Amler übernahm den Vorsitz von Hans-Dieter Clauser, der die Arbeit der MIT Langenfeld über drei Jahrzehnte prägte. Die RP hat die neue Vorsitzende getroffen.

Sie sind Doktor der Medizin, wo ist die Verbindung zum mittelständischen Unternehmertum?

Amler: Ich wuchs in einem Unternehmerhaushalt an der Hardt auf, mein Großvater war Schreiner und Bootsbauer, meine Eltern betrieben ein Möbelhaus (Möbel Weiss). Die täglichen Abläufe in einem Geschäftshaushalt, aber auch die mit unternehmerischem Engagement verbundenen strategischen Fragen begleiten mich seitdem. Nach dem Studium gründete und betrieb ich selbst einige Jahre einen Verlag, danach baute ich eine radiologische Großpraxis mit auf. Bis heute bin ich Prokuristin in einem süddeutschen Unternehmen, das sich um Dienstleistungen, Management und den Betrieb radiologischer Praxen kümmert. Seit 2014 führe ich außerdem als geschäftsführende Gesellschafterin die Familien-GbR. Beratend unterstütze ich die mittlerweile 4. Generation am Familienstandort. Meine Kinder Ann-Sophie und Nicolaus haben 2017 die Werft 4.0, ein Coworking und Business Center, gegründet und unser Geschäftshaus hierfür umfassend saniert.

Was soll die MIT in Langenfeld erreichen?

Amler: Die MIT als Zusammenschluss mittelständisch und wirtschaftspolitisch interessierter Personen soll sich - wie bisher - auf lokaler Ebene einbringen, wenn es um die Bedürfnisse der Gewerbetreibenden, Handwerker und Unternehmer, der kleinen und mittelständischen Unternehmen, kurz KMU, geht. Im Fokus stehen die Themen Infrastruktur, Entbürokratisierung, Digitalisierung, Wachstumsfelder, Steuern, Mitarbeiter und die Integration von Flüchtlingen. In der Regel geht es vor Ort darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, die den täglichen Arbeitsalltag erleichtern und die Unternehmensentwicklung ermöglichen. Das wird zum einen durch Informationen über aktuelle Entwicklungen geschehen, aber auch durch eine gute Zusammenarbeit mit dem Stadtrat und dem Kreis. Als generationsübergreifendes über Jahrzehnte gewachsenes reales Netzwerk von ca. 100 unternehmerischen Mitgliedern ist die MIT untereinander und mit der Kreis- und Landespolitik optimal vernetzt.

Was planen Sie konkret?

Amler: Zunächst am Vormittag des 3. Februar (Samstag) eine offene Veranstaltung zum Thema "Digitalisierung" in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung. Wir sehen mit Sorge, dass die Konsequenzen der Digitalisierung von vielen kleinen und mittleren Unternehmen unterschätzt werden. Laut einer aktuellen Studie sehen nur 22 Prozent dieser Betriebe, dass ihr Geschäftsmodell durch die Digitalisierung überhaupt betroffen ist. Dabei sind die Chancen viel größer als die Risiken, vorausgesetzt die Weichen werden jetzt richtiggestellt. Details und kostenlose Tickets zum Termin gibt es auf www.mit-langenfeld.de. Im Frühjahr werden wir uns bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit den MIT-Verbänden im Kreis dem Thema "Meilensteine, wo kommen wir her, wo wollen wir hin" widmen und in diesem angemessenen Rahmen den langjährigen MIT-Vorsitzenden Hans-Dieter Clauser verabschieden. Auch sonst wollen wir die lang geübte Zusammenarbeit mit den Vereinigungen in Monheim und Hilden fortsetzen.

Wie viel Zeit investieren Sie in die MIT-Vorstandsarbeit - und was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?

Amler: Es kommen wöchentlich schon einige Stunden zusammen. Es bleibt aber Zeit fürs Lesen, Musikhören und für Spaziergänge mit unserer Labrador-Hündin. Das ist mir ganz wichtig, um Energie zu tanken und Inspiration zu erhalten.

MARTIN MÖNIKES STELLTE DIE FRAGEN.

Quelle: RP

Mehr Informationen unter:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/langenfeld/eine-medizinerin-fuer-den-mittelstand-aid-1.7351772/?utm_source=mail&utm_medium=referral&utm_campaign=share

„Unterschätzen kleine und mittlere Unternehmen das Thema Digitalisierung?“

Wer schon einmal vom Dodo Vogel gehört hat, der weiß, dass diese ausgefallene Vogelart auf Madagaskar beheimatet war. Leider ereiltet diese „possierliche Tierart“ wie es Heinz Sielmann sagen würde, ein nicht ganz so schönes Schicksal: sie starb aus.

Damit dies im übertragenen Sinne und ohne Anmaßung nicht dem Langenfelder Mittelstand ähnlich ergeht wie dem Dodo, hat sich die MIT Langenfeld unter der neuen Vorsitzenden Frau Dr. Barbara Amler zu einem ihrer Ziele gesetzt, den mutigen Blick in die Zukunft zu wagen und den Dialog mit der örtlichen mittelständischen Wirtschaft zu suchen. Auftakt einer neuen Reihe von Veranstaltungen war in diesem Zuge am vergangenen Samstag in der Werft 4.0, dem Coworking Space in Langenfeld.

Als Gast begrüßte die MIT Jan Frederik Kremer, Leiter des Regionalbüros NRW der Friedrich Naumann Stiftung, der das Thema Digitalisierung für den Mittelstand im Gepäck hatte.

Die mit 11:00 Uhr zum Matinee bewusst angesetzte Veranstaltung lockte über 60 Gäste in die Werft an der Hardt und zeigte der MIT das mit Thema, zeitlichem Rahmen und Referent der Nerv der Unternehmerinnen und Unternehmer getroffen wurde und ein großer Bedarf nach Information und Austausch besteht.

Als Gastgeberin und Vorsitzende in Personalunion zeigte sich Amler, die unter den Gästen neben ihrem langjährigen Vorgänger Hans Dieter Clauser auch Claudia Schlottmann (MdL) begrüßen konnte,  mit der Resonanz sehr zufrieden. 

Nach kurzer Einführung durch Amler legte Kremer dann direkt knackig los und die Gäste hingen zwei Stunden förmlich an seinen Lippen.

Anders als häufig auf einschlägigen Veranstaltungen zum Thema Digitalisierung oder Industrie 4.0 etc. zu erleben, verstand es Kremer den bevorstehenden Wandel nicht rein auf globaler Ebene zu beschreiben. Vielmehr sorgte er mit diversen Beispielen gerade auch aus NRW, wo kleine und mittelständischen Unternehmen schon jetzt sehr erfolgreich diese vierte Revolution der Arbeitswelt meistern, für Mut und Aufbruchsstimmung.

Erklärtes und gemeinsames Ziel von MIT und Kremer war es nämlich, für besagten Mut zu werben und eben nicht vor dem unaufhaltsamen Digitalisierungsprozessen und dem sich unter anderem daraus ergebenen Wandel zu resignieren, sondern den Wandel im eigenen Businessumfeld als Chance zu begreifen und anzugehen.

Ebenfalls sei es laut Kremer nicht klug eine „betrifft mich/uns eh nicht“ Mentalität an den Tag zu legen, „wer meint den Wandel aussitzen zu können, dem ergeht es vermutlich wie dem Dodo“, so Kremer.

In ihrem Schlusswort bedankte sich Amler im Namen des MIT Vorstands bei Kremer und allen Anwesenden. Diesen gab sie die herzliche Bitte mit auf den Weg, der MIT beizutreten, da auch zukünftige Veranstaltungen geplant sind, die das erklärte Ziel haben die Langenfelder und regionale Wirtschaft im Wachstum und Wandel zu unterstützen - Fortsetzung folgt.

Neuer Vorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung in Langenfeld

Die Jahreshauptversammlung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung wählt einen neunen Vorstand. Der langjährige MIT Vorstandsvorsitzender Hans-Dieter Clauser übergibt den Staffelstab an Dr. Barbara Amler.

mit-vorstand2017Nach 30 Jahren erfolgreicher Vorstandsarbeit unter Leitung von Herrn Hans-Dieter Clauser erhält die Mittelstands- und Wirtschafts- vereinigung, kurz MIT, im Rahmen der Jahreshaupt- versammlung einen neu gewählten Vorstand um die neue Vorsitzende Dr. Barbara Amler.  

Hans-Dieter Clauser hat die MIT in seiner 30-jährigen Amtszeit geprägt wie kaum ein anderer in Deutschland. Unter seiner Regie wuchs die MIT in Langenfeld zu einem der stärksten und aktivsten Stadtverbände im Bund heran. Frau Michaela Noll, MdB fand in ihrer Laudation dazu dann auch die passenden Worte. Sie hob neben dem Einsatz von Hr. Clauser für die Wirtschaft, die Bürger und Bürgerinnen auch ganz besondere Eigenschaften von Herr Clauser hervor, die zu seinem Erfolg beigetragen haben. Herz, Fleiß, Verstand und Loyalität, verbunden mit der Tugend des gelegentlich unbequemen Kämpfers und Kümmerers in der Sache, zeichnete sie Clauser aus. Mit den Worten „du hast das Herz am rechten Fleck“ übergab sie Clauser einen Bildband mit einer persönlichen Widmung des Bundesvorsitzenden der MIT, Dr. Carsten Linnemann.

Clauser selbst verabschiedete die neben ihm aus dem Vorstand ausscheidenden langjährigen Weggefährten Gregor Wiel, Johannes Schmitt und Bernd Roller, indem er ihre Verdienste noch einmal für das Publikum hervorhob und ihnen herzlich für die Zusammenarbeit dankte. Zudem lies er es sich nach einem Rückblick auf die Ereignisse der vergangenen 15 Monate nicht nehmen seine Visionen für die MIT der Zukunft zu formulieren. So begründete er sein Ausscheiden mit der dringend notwendigen Verjüngung in Parteien- und Politiklandschaft. Er wünschte sich gleichermaßen Kontinuität und frischen Wind sowohl personell als auch inhaltlich in der NRW Landespolitik und auch in der Politik der MIT.

Mit Leib und Seele Ehrenamtler lies er sich es daher nicht nehmen die Wahlen der JHV als Versammlungsleiter zu führen.

Hier wurden Dr. Barbara Amler als Vorsitzende und Rüdiger Augustat als ihr Stellvertreter einstimmig gewählt. Ingo Wupperfeld wurde als Schatzmeister bestätigt und wird stellvertretend von Miriam Kirschbaum-Horbert unterstützt. Als Geschäftsführer wurde erneut Dirk Ockel gewählt; zum Mitgliederbeauftragten Sebastian Koepp ernannt. Dem Vorstand beisitzende Mitglieder sind ab der nun beginnenden Legislaturperiode Siegfried Baudewin, Andrea Berrenbaum, Christoph Grote, Manfred Jung, Pascal Kurschildgen, Georg Loer und Alois Waldner.

Die neue Vorsitzende Dr. Barbara Amler, zugleich Gastgeberin in der Werft 4.0 hatte das Schlusswort. Darin bedankte sie sich im Namen der MIT bei Hans-Dieter Clauser für die verantwortungsbewusste Nachfolgerregelung und sein Vertrauen in den neuen Vorstand sowie seine engagierte, erfolgreiche und langjährige Arbeit für die MIT. Zur symbolischen Stabübergabe überreichte Fr. Dr. Amler dem bekennenden Weinexperten ein Präsent, machte jedoch unmissverständlich klar, dass im Folgejahr noch eine weitere, dann offizielle Verabschiedung in größerem Rahmen erfolgen werde damit sein Verdienst um Politik, Bürger und MIT entsprechende Würdigung erfährt.

MIT & JU-Talk mit Michaela Noll (MdB) und Ralph Brinkhaus (MdB)

mit-talk2017Der Einladung von MIT Langenfeld unter Federführung von Hans-Dieter Clauser kam eine Vielzahl von Gästen nach, um im Rahmen von Vortrag und anschließender Fragerunde mit den beiden Bundestags- abgeordneten Michaela Noll und Ralph Brinkhaus wichtige Bereiche für die kommende Legislaturperiode zu thematisierten.

Noll die sich mit gewohnt hohem Engagement, Präsenz und Leidenschaft erneut anschickt ihren Wahlkreis im Bundestag zu vertreten legte ihren Schwerpunkt auf die Themen Fachkräftemangel und Digitalisierung.

Brinkhaus der originär den Wahlkreis Gütersloh im Bundestag vertritt, durch guten Draht zu Noll sowie familiäre Bindung einen Bezug zu Langenfeld vorweisen konnte und sehr gerne der Einladung folgte, referierte mit viel Passion und packender Rhetorik zu den Themen Steuern und Finanzen.

Als Vorsitzender der MIT Langenfeld übernahm Clauser vorab die Begrüßung mit der These, dass „Wohlstand erwirtschaftet wird und Wirtschaften vor Verteilen kommt“. Das dies im aktuellen Bundestagswahlkampf von manchen Vertretern anderer Parteien als der CDU, deren wirtschaftliche- und mittelständische Vertretung die MIT darstellt, gerne vergessen und häufig anders dargestellt wird, wurde in gut 120 Minuten Vorträgen und anschließender Diskussion mit den Abgeordneten mehrfach deutlich. Fehlende Fairness im aktuellen Wahlkampf beklagte nicht nur Dominic Müller in seinem Grußwort als kommissarischer Langenfelder JU Vorsitzender in dem er u.a. für den Erhalt von Offenheit sowie Toleranz und Freiheit als Grundpfeiler der Demokratie in Deutschland warb.

Noll unterstrich dies in Ihren Ausführungen und betonte, dass parteibezogen einzig in der CDU ein tolerantes Miteinander aller Generationen und Vertretungen politischer und wirtschaftlicher Interessen vorgelebt wird.

Ralph Brinkhaus erinnerte in seinem Vortrag an die desolate Wirtschaftslage des Jahres 2005 in dem die CDU mit Fr. Dr. Merkel als Kanzlerin die politische Hauptverantwortung im Land übernahm. Er unterstich welche Hürden auf dem bisherigen Weg überwunden wurden und nannte exemplarisch u.a. hier die Weltwirtschafts-, Griechenland- oder auch die Flüchtlingskrise 2015. Das im Vergleich mit sich selbst vor 12 Jahren Deutschland heute sehr gute Wirtschaftsdaten, eine geringe Arbeitslosenquote oder gar die geringste Jugendarbeitslosigkeit Europas vorweisen kann „wird im aktuellen Wahlkampf häufig von Parteien des linken wie rechten Spektrums bewusst vergessen, irreführend oder missbräuchlich dargestellt“ so Brinkhaus.

Der Kreis JU Vorsitzenden Sebastian Koepp moderierte die dann folgende Fragerunde. Hier hoben dann Noll und Brinkhaus unisono den wirtschaftlichen Mittelstand und die gesellschaftliche Mittelschicht als Motoren des Landes hervor und beantworteten Fragen zur schrittweise Abschaffung des Solis, Fachkräftemangel, Dieselgipfel oder auch zur Flexirente. Kreis MIT Vorsitzender Wolfgang Leyendecker, von Hause aus Jurist mit Schwerpunkt Arbeitsrecht, ging zum Ausklang der Diskussion noch auf die so genannte sachgrundlose Befristung von Arbeitsverträgen ein und warb für deren Abschaffung.

Mit obligatorischem Blumen- und Gaumengruß verabschiedete Clauser die Referenten, dankte den Gästen für die engagierte Diskussion und wünschte den beiden Wahlkämpfern viel Erfolg und ein gutes Wahlergebnis.

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